Sektion Norddeutschland

Turbulenzauflösende Simulation stabiler Grenzschichten: die letzte Herausforderung für LES-Modelle?

Liebe Mitglieder der DMG Sektion Norddeutschland,

ich möchte Sie recht herzlich zu unserem Kolloquium am Dienstag, 19. April 2022, 16.30 Uhr einladen, welches Corona-bedingt als online Veranstaltung über ZOOM stattfindet. Der LINK zur Teilnahme an der Veranstaltung wurde Ihnen direkt zugesandt. Gäste sind herzlich willkommen, den Teilnahmelink erfragen diese bitte unter dmgnord (at) dmg-ev.de.

Es spricht Herr Prof. Björn Maronga (Leibniz Universität Hannover) über: Turbulenzauflösende Simulation stabiler Grenzschichten: die letzte Herausforderung für LES-Modelle?

Zusammenfassung:

Die Large-Eddy Simulationen (LES) werden seit den 70ern zur Untersuchung der atmosphärischen Grenzschicht verwendet. Bis zum Anfang dieses Jahrtausends beschränkten sich Untersuchungen aufgrund mangelnder Rechenressourcen auf konvektive und neutral geschichtete Grenzschichten mit Gitterweiten im Bereich von 5-100 m. Durch die stetige Weitentwicklung von Großrechnern ist es mittlerweile möglich geworden stabile Grenzschichten turbulenzauflösend mit Gitterweiten von 1 m oder weniger zu untersuchen. Der Vortrag gibt eine Übersicht über aktuelle Forschungsfragen im Bereich stabiler Grenzschichten und widmet sich dabei insbesondere der Fragestellung in wie weit die turbulenzauflösende Simulation solcher Grenzschichten immer noch eine Herausforderung für LES-Modelle darstellt.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Etling, 2. Vorsitzender

Infobox

Datum 19.04.2022

Zeit 16:30 Uhr

Kolloquium Herr Prof. Björn Maronga, Leibniz Universität Hannover

Ort online