Sektion Norddeutschland

Zukünftige Entwicklung der Ozonschicht unter Einbeziehung des Klimawandels

Die Anwendung von gekoppelten Klima-Chemie-Modellen ist ein wichtiger Beitrag zur Abschätzung der zukünftigen Entwicklung der stratosphärischen Ozonschicht. Neben den chemischen Veränderungen durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) ist hier vor allem der Einfluss des Klimawandels zu berücksichtigen.
Bevor diese Modelle eingesetzt werden zur Vorhersage der Entwicklung in den nächsten Dekaden, müssen diese mittels geeigneter Beobachtungen für vergangene Zeiträume überprüft werden. Beispielsweise müssen kurz- und langzeitliche Fluktuationen aber auch Trends der Ozonschicht in Einklang mit Beobachtungen simuliert werden. Die ausführliche Bewertung der Modelle ist die Grundlage für belastbare prognostische Studien. Am Beispiel des Klima-Chemie-Modells EMAC wird gezeigt, wie dazu eine Hierarchie von Modellsimulationen  genutzt wird.
Im zweiten Teil des Vortrags werden neueste Ergebnisse vom Klima-Chemie-Modellen diskutiert. Diese Ergebnisse fanden unter anderem Eingang im neuesten UNEP/WMO Ozonbericht, der zu Beginn dieses Jahres veröffentlicht wurde. Neue Erkenntnisse und Konsequenzen werden im Vortrag diskutiert.

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Datum 14.05.2019

Zeit 16:30 Uhr

Kolloquium Herr Prof. Dr. Martin Dameris, DLR - Institut für Physik der Atmosphäre, Oberpfaffenhofen

Ort Deutscher Wetterdienst
Seewetteramt, Hörsaal
Bernhard-Nocht-Straße 76
20359 Hamburg

Hörsaal / Raum 108